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Warensicherung - Diebstahlsicherung für Waren
Ladendiebstähle, so belanglos und wenig preisintensiv sie im Einzelfall auch sein mögen, verursachen dem Handel jährlich Schäden in Millionenhöhe. Um sich davor zu schützen wurden eine Reihe von Verfahren der Warensicherung entwickelt, die einerseits das Ziel haben, den Diebstahl zu verhindern und andererseits auch, die Ware für den Dieb unbrauchbar zu machen.
Die klassische und älteste Methode dabei ist die mechanische Warensicherung. Die Waren werden entweder angeschlossen, in abschließbaren Vitrinen aufbewahrt oder man stellt sie in übergroßen Verpackungen aus, die es dem Dieb erschweren, sie am Körper oder in Taschen zu verstecken.
Die Entwicklung der Elektronik hat auch auf dem Gebiet der Warensicherung längst Einzug gehalten. Radiofrequente, elektromagnetische, hochfrequente oder akustomagnetische Sicherungen sollen Diebe abschrecken.
Dabei bedient man sich so genannter Warensicherungsetiketten, die teils offen, teils versteckt an der Ware angebracht werden. Offene Warensicherung profitiert vor allem von der psychologischen Komponente. Dadurch, dass die Ware als sicher gekennzeichnet ist, sollen Gelegenheitsdiebe abgeschreckt werden. Versteckt angebrachte Sicherungssysteme werden nicht entfernt, sondern deaktiviert. Ein Dieb muss daher genau wissen, wo das System angebracht ist, um die Sicherung auszuschalten.
Immer mehr greift der Handel heute zur Quellensicherung, bei dem in der Ware das Sicherungsetikett bereits integriert wird.
Kann ein Diebstahl nicht verhindert werden, so können mittels Chemikalien (meist schwer abwaschbare Farbstoffe) die Waren für den Dieb wertlos gemacht werden. Seltener werden Geruchsstoffe eingesetzt.
Viele Händler setzen auch auf die Kombination der einzelnen Methoden.
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